Wort des Direktors
#44467Liebe Leserin, lieber Leser
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| Dr. Markus Müller, Direktor |
Vielen Dank für Ihre Echos, die Sie uns immer wieder zukommen lassen, insbesondere auch auf die erste Ausgabe in diesem Jahr von ‘Chrischona-Panorama’ zum Thema ‘Kampf der Kulturen’. Es ging um die Frage: Wer und was sind wir Christen in einem solchen möglichen Szenario der Zukunft? Die Texte stiessen auf reges Interesse.
Was die Zukunft bringen wird, ist für viele Menschen spannend, für einige besorgniserregend oder gar beängstigend. Was liegt deshalb näher, als sich mit der Frage von geistlicher Reife und Mündigkeit innerhalb unsicherer Umstände auseinanderzusetzen? Offensichtlich ist, dass in unserem individuellen und gemeinschaftlichen Leben die Dimension der Lehrvermittlung in den vergangenen Jahren eher an den Rand gedrängt wurde. Wir halten dies für ungut. Wenn wir solches sagen, haben wir allerdings nicht die Lehre in Spezialfragen, sondern die grundlegende, lebens- und reifefördernde biblische Lehre vor Augen. Paulus redet in diesem Zusammenhang von der «heilsamen Lehre». Timotheus wird aufgefordert, auf Lehre und Leben acht zu haben: «Tust du dies, so wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, die auf dich hören» (1.Tim. 4,16). Biblische Lehre ist nicht Nebensache und Luxusangelegenheit, sondern grundlegend. Betrachten wir die gesellschaftlichen Umstände, so ist sie nicht optional, sondern fundamental. Sie ist deshalb auch nicht Sache von Spezialisten oder für Spezialinteressen. Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre der folgenden Seiten viel Ermutigung und wachsende Liebe zur Vielfalt, sich heilsame biblische Lehre zu eigen zu machen – immer zuerst hörend: auf das Wort selber und auf diejenigen, die es verkündigen.
Sie wissen, dass zwei Bibeltexte in unserem Werk der Pilgermission eine entscheidende Bedeutung gewonnen haben. Dabei war unsere Ausgangsfrage, wie wir den Menschen unserer Zeit in den kommenden zwei Jahrzehnten wirkungsvoll dienen können. Wir laden Sie ein, sich einige Minuten Zeit zu nehmen und diese beiden Texte in sich aufzunehmen. Wir erfahren an vielen Stellen, wie heilsam und ausrichtend diese Worte sind: ganz persönlich und auch gemeinschaftlich.
«Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des Herrn und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden ‘Bäume der Gerechtigkeit’, ‘Pflanzung des Herrn’, ihm zum Preise.»Jesaja 61,1-3
«Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.»1.Petrus 2,9
Dr. Markus Müller
Direktor